Offene Jugendarbeit
Niederschwellige Räume, tragfähige Beziehungen und echte Beteiligung als Grundlage für Entwicklung und Teilhabe.
Basel · Soziale Arbeit · Kommunikation
Ich verbinde Soziale Arbeit, Führung und Kommunikation – mit einem besonderen Fokus auf die Lebenswelten junger Menschen und den digitalen Wandel.
Profil
Ich interessiere mich für die vielfältigen Lebenswelten von Jugendlichen und ihren individuellen Umgang damit. Meine Arbeit setzt dort an, wo Beziehungen, gesellschaftliche Teilhabe und wirksame Kommunikation zusammenkommen.
Im Dialog – fachlich fundiert, verständlich und nah an der Praxis.
Als Co-Geschäftsleiter von JuAr Basel verantworte ich unter anderem Kommunikation und Medienarbeit, Digitale Jugendarbeit, Social Media und IT.
Mein beruflicher Weg begann in der direkten Offenen Jugendarbeit. Diese Erfahrung prägt meine Führungsarbeit bis heute: Entscheidungen müssen fachlich tragen, im Alltag funktionieren und für die Menschen verständlich sein, die davon betroffen sind.
Schwerpunkte
Vier Perspektiven, die sich in meiner Arbeit immer wieder verbinden.
Niederschwellige Räume, tragfähige Beziehungen und echte Beteiligung als Grundlage für Entwicklung und Teilhabe.
Medienkompetenz, digitale Präsenz und Prävention dort, wo Jugendliche kommunizieren, lernen und Gemeinschaft erleben.
Komplexe Themen einordnen, verständlich vermitteln und jungen Perspektiven in der Öffentlichkeit Gewicht geben.
Eine Stadt, die junge Menschen ernst nimmt, ihre Vielfalt stärkt und Entscheidungen mit ihnen statt über sie gestaltet.
Ausgewählte Arbeit
Film, Beteiligung und digitale Innovation: Die Projekte machen Erfahrungen sichtbar und übersetzen fachliche Fragen in konkrete Praxis.
Ein 21-minütiger Dokumentarfilm aus der Master-Thesis, der Jugendliche selbst zu Wort kommen lässt und ihre Perspektiven in die Basler Sicherheitsdebatte einbringt.
Jugendliche entwickeln Videobeiträge gegen Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und Alltagsrassismus – und erhalten eine Bühne für ihre Erfahrungen.
Das Projekt des Runden Tisches der Religionen beider Basel verbindet Medienarbeit mit Begegnung und Prävention. Ausgewählte Beiträge wurden an einer Oscar-Night im Stadtkino Basel ausgezeichnet.
Inforel · ProjektseiteKonzept, Workshops, Videoproduktion und das Netzwerk hinter «Speak Up!» im Überblick.
Bajour · MedienbeitragBajour war beim Videodreh dabei und lässt Jugendliche über ihre Erfahrungen mit Diskriminierung sprechen.
Fachbeitrag · Oscar NightWie junge Stimmen auf der grossen Leinwand sichtbar wurden und Anerkennung, Medienarbeit und Beteiligung zusammenfanden.
Eine Machbarkeitsstudie untersuchte Chancen und Grenzen eines KI-gestützten Informations- und Triageangebots für junge Menschen – vom Prototyp bis zum begründeten Projektentscheid.
Im Zentrum standen Zugänglichkeit, Datenschutz, fachliche Verantwortung und die Frage, wo Technologie Beziehungen ergänzen kann. Diese drei Beiträge dokumentieren den Projektverlauf.
RadarStation · PodcastOlivier Steiner und ich sprechen über die Machbarkeitsstudie, ethische Fragen, notwendige Ressourcen und den Entscheid zur Weiterarbeit.
FHNW & JuAr Basel · StudieDie Studienresultate zeigen, unter welchen technischen, ethischen und organisatorischen Voraussetzungen ein KI-Chatbot in der Offenen Jugendarbeit möglich wäre.
JuAr Basel · EntscheidDie fachliche Einordnung erläutert die ethischen, organisatorischen und ressourcenbezogenen Gründe für den abschliessenden Entscheid.
Der Instagram-Live-Talk bringt die Fragen und Anliegen junger Menschen direkt zu Fachpersonen, Politik und weiteren Gästen – niedrigschwellig, dialogorientiert und mitten in ihrer digitalen Lebenswelt.
Aus einer digitalen Antwort auf die geschlossenen Jugendzentren im Jahr 2021 entstand ein festes Beteiligungs- und Informationsformat. Jugendliche bringen Themen und Fragen ein, wirken an der Moderation mit und erhalten direkten Zugang zu relevanten Gesprächspartner:innen.
DOJ · FachinterviewIm Interview mit InfoAnimation erläutere ich die Entstehung, die Ziele und die fachliche Bedeutung des JugendLiveTalks für Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit.
Bajour · VideointerviewBajour zeigt, wie wir während der Schliessung der Jugendtreffs digital mit Jugendlichen in Kontakt blieben und den JugendLiveTalk lancierten.
YouTube · VideoarchivDie Playlists bündeln die Gespräche mit Fachpersonen, politischen Entscheidungsträger:innen und weiteren Gästen.
Jugendliche sollen nicht nur Thema öffentlicher Debatten sein. Sie sollen darin eine eigene Stimme haben.
Medien & Beiträge
Eine Auswahl aus Interviews, Fachbeiträgen und Projektberichten rund um Jugend, Medien und gesellschaftliche Teilhabe.
Im Interview mit der bz Basel spreche ich darüber, weshalb moderne Jugendarbeit nicht an der Tür des Jugendzentrums enden darf. «Positive Influencing» verbindet Trendmonitoring, Community Management und präventive Inhalte, damit junge Menschen auch online verlässliche Ansprechpersonen finden. Entscheidend ist dabei nicht möglichst viel Reichweite, sondern eine glaubwürdige und niederschwellige Präsenz im digitalen Raum. Das ausführliche Interview kann exklusiv hier gelesen werden.
Interview lesen
Meine Einordnung zum Telebasel-Beitrag über digitale Prävention, Community Management und zeitgemässe Beziehungsarbeit.
Beitrag lesenWelche Herausforderungen bringt KI für die Offene Jugendarbeit mit sich – und weshalb wurde ein möglicher Ansatz nicht weiterverfolgt?
Das Gespräch reflektiert Möglichkeiten, Grenzen und die fachliche Verantwortung beim Einsatz künstlicher Intelligenz im sensiblen Feld der Jugendarbeit.
Gedanken zur veröffentlichten Studie über ein KI-gestütztes Angebot für Information und Orientierung in der Offenen Jugendarbeit.
Die Studie entstand in Zusammenarbeit von FHNW, JuAr Basel und der Christoph Merian Stiftung und prüfte neben Technik auch Datenschutz, Zugänglichkeit und fachliche Qualität.
Ein Fernsehbeitrag zum Dokumentarfilm und zur Bedeutung verständlicher Sicherheitskommunikation.
Sicherheitsmassnahmen wirken nur, wenn junge Menschen sie verstehen. Der Beitrag zeigt, weshalb ihre Perspektive in der Kommunikation mitgedacht werden muss.
Ein Interview in der Schwerpunktsendung «Punkt 6» über extreme Online-Challenges, Gruppendynamiken und wirksame Prävention.
Verbote allein reichen selten. Entscheidend sind Medienkompetenz, vertrauensvolle Ansprechpersonen und eine professionelle Präsenz in digitalen Lebenswelten.
Eine Einschätzung zu mehreren Drohungen an Schulen und zur Dynamik problematischer Social-Media-Trends.
Der Beitrag ordnet ein, weshalb Reichweite, Nachahmung und fehlendes Risikobewusstsein zusammenwirken – und welche Rolle Digitale Jugendarbeit übernehmen kann.
Jugendliche präsentieren eigene Videobeiträge, die Diskriminierung sichtbar machen und zum Widerspruch ermutigen.
Einordnung lesenKontakt
Für Fachfragen, Medienanfragen, Projekte oder einen Austausch zu Jugend, Kommunikation und digitalen Lebenswelten bin ich direkt erreichbar.
Und wenn es gerade nicht um Arbeit geht, wahrscheinlich auch über Basel und Rennvelo.